Gran Canaria: From Dune Sand to the Pico at Almost 2000 Meters
30.07.26 09:18 532026-07-30T09:18:00+02:00Text: Advertorial, Erwin Haiden (translated by AI)Photos: Gran Canaria Tri, Bike & Run, Erwin HaidenSince 2005 we've been coming back to the island every winter - and it's gotten better year after year. Why Gran Canaria is one of Europe's finest winter training destinations for road cycling, MTB and triathlon, you can read here.30.07.26 09:18 1102026-07-30T09:18:00+02:00Gran Canaria: From Dune Sand to the Pico at Almost 2000 Meters
30.07.26 09:18 1102026-07-30T09:18:00+02:00 Advertorial, Erwin Haiden (translated by AI) Gran Canaria Tri, Bike & Run, Erwin HaidenSince 2005 we've been coming back to the island every winter - and it's gotten better year after year. Why Gran Canaria is one of Europe's finest winter training destinations for road cycling, MTB and triathlon, you can read here.30.07.26 09:18 1102026-07-30T09:18:00+02:00Bikeboard-Insider wissen bereits seit 2005, dass Gran Canaria eine der schönsten und facettenreichsten Urlaubs- und Radsport-Destinationen ist – und das nicht nur für ambitionierte Wintertrainierer. Seit unseren ersten Trainingslagern auf der Insel hat sich vieles verändert und verbessert, vor allem was die Radsport-Infrastruktur betrifft. Das reicht vom breit gefächerten Quartier-Angebot mit speziellen Paketen für Radfahrer über die Verleih-Infrastruktur bis hin zu Veranstaltungen oder den neu asphaltierten Straßen. Erste Anlaufstelle ist das Gran Canaria Tourist Board, das mit der Plattform Gran Canaria Tri, Bike & Run eine hilfreiche Zusammenstellung diverser Anlaufstellen bietet. Was sich in zwei Jahrzehnten nicht verändert hat: dieses leicht ungläubige Gschau, das man am ersten Tag bekommt, wenn man am Vormittag noch im T-Shirt an den Dünen von Maspalomas entlang rollt und drei Stunden später mit Windweste und kalten Fingern am höchsten Punkt der Insel steht. Fünf Flugstunden, ein Radkoffer, und man hat vom Sandstrand bis zur Nebelgrenze alles, was das Trainingsherz begehrt. Diese kleine Kooperation mit Gran Canaria Tri, Bike & Run ist für uns ein guter Grund, ein bisschen in den Archiven zu stöbern.
You can ride through three climate zones and two seasons on this island in a single morning.
Miniature continentContinent in Miniature
Gran Canaria ist mit rund 1.560 km² kleiner als das Burgenland, hat aber ein Höhenprofil, für das andere Regionen eine halbe Alpenkette brauchen. Vom Meer auf 1.949 Meter (Pico de las Nieves), und das auf einer Insel mit etwa 50 Kilometern Durchmesser. Die Konsequenz: Es geht praktisch immer bergauf oder bergab. Flach ist hier nur der Flughafen-Transfer.
Dazu kommt die zweite Besonderheit, die Neulinge regelmäßig unterschätzt: Die Insel hat zwei völlig verschiedene Gesichter. Der Süden ist trocken, karg, sonnensicher und im Winter verlässlich bei 20 bis 24 Grad. Der Norden ist grün, üppig, oft wolkenverhangen - die Passatwolken schieben sich am Nachmittag gern wie ein Deckel über die Nordhänge. Wer im Süden startet und über die Mitte in den Norden fährt, wechselt an einem Vormittag von der Halbwüste über Kiefernwald bis in beinahe subtropisches Grün. Fast die Hälfte der Insel ist UNESCO-Biosphärenreservat, im Zentrum liegt der Parque Rural del Nublo, und seit 2019 steht mit Risco Caído auch noch ein Trumm Weltkulturerbe mitten in den heiligen Bergen. Das merkt man beim Fahren - hier ist erstaunlich wenig zubetoniert.
Road Bike: The Mountain Doesn't Wait Around
Die Klassikerin unter den Runden startet am Leuchtturm von Maspalomas und zieht über die GC-60 durch die Schlucht von Fataga nach Tunte und weiter über Ayacata hinauf zum Pico de las Nieves: rund 40 Kilometer Anstieg mit 4,7 % im Schnitt, knapp 1.950 Höhenmeter am Stück. Klingt moderat, ist es aber nur auf dem Papier - die Durchschnittssteigung wird von ein paar Zwischenabfahrten kleingerechnet, und die letzten elf Kilometer ab der GC-600 hauen dann ordentlich rein. Belohnt wird man mit einem Rundumblick über die Caldera de Tejeda, den Roque Nublo und, wenn die Luft passt, bis zum Teide auf Teneriffa.
Der zweite Pflichttermin liegt im Westen: von Agaete durch das Valle de Agaete hinauf nach Artenara, gut 17 Kilometer, die unten steil beginnen, in der Mitte ein bissl Luft lassen und oben zwischen Kanarischen Kiefern ausrollen. Landschaftlich ist das eine der schönsten Straßen, die wir in Europa kennen - und ja, das ist eine Ansage.
New Asphalt, Old Solitude
Was sich in den letzten Jahren am spürbarsten verbessert hat, ist der Belag abseits der Hauptrouten. Wo wir uns früher auf so mancher Nebenstraße im Inselinneren ein Gravelbike gewünscht hätten (ein Fall für Zurück in die Zukunft), liegen heute Asphaltbänder, die auch mit Old-School 25-mm-Reifen und 6 bar gut fahrbar sind. Vorzeigebeispiel ist die GC-210 zwischen La Aldea de San Nicolás und Artenara: über weite Strecken seidenglatt, spektakulär durch die Barrancos gelegt und dabei so gut wie leer. Wer früh in La Aldea losfährt, hat 30 Kilometer lang die Farbwechsel der Felswände für sich allein – und sonst kaum wen. Auch die Küstenstraße Agaete–La Aldea ist mittlerweile ein anderes Kapitel als noch vor zehn Jahren.
Einer dieser einsamen Abschnitte ist das berühmt berüchtigte “Tal der Tränen”, ein Anstieg von 0 auf 1400 Höhenmeter bis Ayacata, wo es kein Café, kein Wasser und kein Sackerl Gel am Weg gibt. Zwei volle Flaschen sind Pflicht! Mit einer Länge von 11,8 km und einer Steigung von 8 % im Schnitt (Spitze: 25 %) ist das Tal auf jeden Fall ein Insel-Abzeichen für Sammler.
Keep your eyes open when choosing your gearing, and don't skimp on supplies
such a mini-continent can be pretty big and steepGearing, clothing, traffic
Kurz gesagt: Wer mit 34/30 anreist, wird auf Gran Canaria einen Deut zu selten in die Pedale treten und zu oft im Wiegetritt hängen. 1:1 ist Minimum, 34/36 macht den Urlaub deutlich gemütlicher. Windweste und Armlinge gehören ins Trikot, immer - am Gipfel sind es gern zehn Grad weniger als unten, und die Abfahrt vom Pico dauert eine gute Dreiviertelstunde. Die Autobahn GC-1 ist tabu, die Küstenstraße GC-500 im Süden ist zu Stoßzeiten unangenehm belebt; die guten Nachrichten fangen ohnehin erst an, sobald man landeinwärts abbiegt. Und dann wäre da noch die Calima, jener Saharastaub-Wind, der ein paar Mal pro Winter die Sicht auf Milchglas stellt. Passiert selten, ist aber kein Mythos, faszinierend und im wahrsten Sinne atemberaubend zugleich.
Und noch ein Tipp: Auf langen Touren immer ein Licht mit einstecken. So spektakulär die Sonnenuntergänge auf Gran Canaria oft sind, durch die relative Nähe zum Äquator ist es in Nullkomma-nyx dunkel.
Mountain biking: from the dunes to the highlands
Das große, viel zu wenig bekannte Schmankerl der Insel ist die Traverse vom Meer ins Zentrum. Start am Rand des Naturschutzgebiets der Dünen von Maspalomas, dann durch die Barrancos hinauf Richtung Ayagaures, weiter zum Stausee von Soria und schließlich in die Kiefernwälder des Parque Rural del Nublo. Unten Sand, Palmen und Kakteen, oben Nebelschwaden zwischen 30 Meter hohen Pinien - dazwischen alte Verbindungswege, Trails und Schotterpisten, die noch aus einer Zeit stammen, in der man zwischen den Dörfern zu Fuß unterwegs war. Als sanfte Einstiegsrunde taugt die Schleife Maspalomas-Ayagaures-Maspalomas mit rund 32 km und etwa 500 hm zum Beinelockern.
Wer nach großen Abenteuern sucht: Quer über die Insel führt der Camino de Santiago de Gran Canaria vom Leuchtturm in Maspalomas bis nach Gáldar an der Nordküste. Als Orientierungslinie für eine Inseldurchquerung ist er Gold wert - nur ist längst nicht jeder Abschnitt fahrbar oder fürs Bike freigegeben, ein Blick auf die aktuellen Wegeregelungen und ein lokaler Guide sind hier kein Luxus, sondern vernünftig.
Technisch geht's auf Gran Canaria weniger um Bikepark-Superlative als um lange, naturbelassene Wege, viel loses Gestein und Abfahrten, bei denen die Bremsen ordentlich was zu tun bekommen. Ein Trailbike mit 120 bis 140 mm ist die eierlegende Wollmilchsau, ein Downcountry reicht auch - Hauptsache, die Reifen sind kein Kompromiss. Der scharfkantige Vulkanschotter zangelt jede Sparlösung innerhalb einer Woche zu Tode.
Triathlon: everything in the same morning
Gran Canaria is so efficient for triathletes because all three disciplines lie practically on the doorstep. In the south around Mogán/Anfi, the Atlantic is sheltered and stays between 19 and 22 degrees through winter; in the north, Playa de Las Canteras in Las Palmas, with its offshore reef, is one of the best city swimming stretches we know – a calm, nearly three-kilometre strip right in the middle of the capital. Add to that running routes ranging from the flat promenade to trails at 1,500 metres, and climbs that need no further explanation. You don't have to plan brick sessions here, they just happen.
Events to get you through the winter
- Gran Canaria SwimRun - 25. Oktober 2026
- Binter NightRun Las Palmas de Gran Canaria - 7. November 2026
- Gran Fondo Pico de Las Nieves - 29. November 2026
- Gran Canaria Bike Week - 29. November bis 6. Dezember 2026
- Challenge Mogán Gran Canaria - 17. und 18. April 2027
- EPIC Gran Canaria - 2027, Termin folgt
- Desafío La Titánica - 2027, Termin folgt
- Vuelta Ciclista al Norte de Gran Canaria - heuer Anfang Juli gelaufen, der 2027er-Termin steht noch aus
Rental, guiding, and in case something does go wrong
Wer sich den Radkoffer und die Gebühren sparen will, denn Radtransport im Flugzeig ist mittlerweile richtig teuer, findet auf der Insel eine dichte Verleih-Landschaft. Free Motion Bikecenter ist mit Stationen an mehreren Hotels und einem eigenen Shop der große Player, Banana Bike Canarias liefert das Rad gleich in die Unterkunft, und I'm Pedal setzt auf geführte, individuell zugeschnittene Touren. Für alle, die es strukturierter mögen, gibt's mit Entrenar.pro und VOLAVI Canarias Trainings- und Event-Spezialisten vor Ort.
Und weil eine Trainingswoche nicht immer nach Plan läuft: Die Hospitales Universitarios San Roque haben eine eigene sportmedizinische Struktur samt Leistungsdiagnostik und Sportkardiologie, Privo Nordic kümmert sich um Regeneration, Bewegungsanalyse und Verletzungsprophylaxe. Klingt nach Overkill für den Hobbyfahrer – ist es auch, bis zu dem Tag, an dem man mit dem Rad ein Trumm Vulkanstein streift. Die gesammelte Liste steht unter den Partnern von Canary Tri, Bike & Run.
Accommodation: South, West, North – and what that means for you
Die Standortfrage entscheidet auf Gran Canaria mehr über die Urlaubsqualität als die Sterne am Pickerl. Grobe Einordnung aus der Praxis:
Süden (Maspalomas, Meloneras, San Agustín, Salobre): die sonnensicherste Ecke und der klassische Trainingslager-Standort. Kurze Wege zu Fataga, Ayagaures und Soria, Flughafen in gut 30 Minuten. Hier findet ihr die Häuser mit ausgebauten Radcentern und Werkstätten – etwa das Seaside Sandy Beach und das Seaside Palm Beach direkt bei den Dünen, das Hotel Suites & Villas by Dunas, das Salobre Hotel Resort & Serenity mit eigenen Hausrunden, das H10 Playa Meloneras Horizons Collection, das große Lopesan Costa Meloneras, den Radisson Blu Resort, das Sport Hotel Monte Feliz powered by Playitas sowie die Gloria-Palace-Häuser in San Agustín und Amadores mit ihren Thalasso-Zentren.
Westen (Mogán, Puerto Rico, Anfi, Santa Águeda): ruhiger, deutlich näher an den Bergstraßen und dem Meer für offene Schwimmeinheiten. Das Hotel Cordial Mogán Playa gilt als Radfahrer-Adresse schlechthin, daneben die Apartamentos Cordial Mogán Valle, der Resort Cordial Santa Águeda, das Anfi Emerald Club (regelmäßig Basis für Profiteams, mit Trainingsbecken), die Marina Suites in Puerto Rico für Triathleten und das Amadores View als Adults-only-Variante.
Norden und Inselmitte (Las Palmas, La Aldea, Bergdörfer): grüner, wechselhafter, kulturell interessanter – und für alle spannend, die nicht nur Kilometer sammeln wollen. Das Sercotel Playa Canteras liegt direkt an der Stadtstrandzeile von Las Palmas, die Viviendas Vacacionales ART bringen ein eigenes urbanes Bike-Center mit, das Hotel La Aldea Suites ist der ideale Absprungpunkt für die GC-210, und wer es wirklich ruhig will, landet im Hotel Rural Las Calas im Landesinneren.
Alle Häuser inklusive Ausstattung, Radräumen, Pools und Wellnessbereichen findet ihr in der Unterkunfts-Übersicht.
Infobox
| Stichwort | Unser Tipp |
|---|---|
| Anreise | Flughafen Gran Canaria (LPA) an der Ostküste, im Winter mit Direktflügen ab Wien, München, Zürich und Düsseldorf, Flugzeit rund 4,5 bis 5 Stunden. Transfer nach Maspalomas ca. 30 Minuten, nach Las Palmas ca. 25 Minuten. |
| Beste Reisezeit | Oktober bis April. Der Süden ist dann verlässlich bei 20 bis 24 Grad, die Insel ist ganzjährig fahrbar - im Hochsommer wird's allerdings ordentlich heiß. |
| Zeit, Geld, Sprache | Kanarische Zeit = MEZ minus eine Stunde. Euro, Spanisch, EU-Roaming und e-card gelten. Notruf 112. |
| Höhenmeter | Höchster Punkt Pico de las Nieves, 1.949 m. Vom Meer auf den Gipfel sind rund 1.950 hm am Stück drin - auf einer Insel mit etwa 50 km Durchmesser. |
| Übersetzung | 1:1 ist das Minimum, 34/36 macht den Urlaub deutlich freundlicher. Wer mit 34/30 anreist, braucht starke Haxn. |
| Reifen | Rennrad: 28 bis 30 mm, der neue Asphalt verträgt aber auch schmäler. MTB: robuste Karkasse, keine Sparlösung - der scharfkantige Vulkanschotter frisst dünne Mäntel zum Frühstück. |
| Ins Trikot | Windweste und Armlinge immer mit. Am Gipfel sind gern zehn Grad weniger als unten, die Abfahrt vom Pico dauert eine gute Dreiviertelstunde. |
| Verkehr | Autobahn GC-1 ist für Räder tabu, die Küstenstraße GC-500 im Süden zu Stoßzeiten unangenehm. Sobald man landeinwärts abbiegt, wird's ruhig. |
| Wetter-Eigenheiten | Norden deutlich grüner und wolkiger als der Süden (Passatwolken am Nachmittag). Ein paar Mal pro Winter bringt die Calima Saharastaub und milchige Sicht. |
| Eigenes Rad oder mieten? | Radtransport ist mittlerweile richtig teuer . Verleih vor Ort ist dicht und gut: Free Motion Bikecenter (Stationen an mehreren Hotels), Banana Bike Canarias (Lieferung ins Quartier), I'm Pedal (geführte Touren). |
| Standort-Kurzfassung | Süden = sonnensicher und trainingslagertauglich. Westen = ruhiger, näher an den Bergen und am offenen Wasser. Norden/Mitte = grün, wechselhaft, kulturell am spannendsten. |
In summary
Gran Canaria ist keine Insel für Leute, die im Urlaub gern flach kurbeln und billige Kilometer sammeln wollen. Der vulkanische Ursprung ist offensichtlich. Gran Canaria ist bergig, mit Ausblicken wie am Grand Canyon der USA, am Mountainbike auch mal ruppig, sie liefert von den Stränden im Süden, über das UNESCO-Biosphärenreservat in der Inselmitte bis zur Großstadt Las Palmas ein unfassbares Repertoir an Möglichkeiten, landschaftlich wie kulturell und natürlich vor allem sportlich. Sie bietet auch etwas, das es in Festland-Europa so kaum gibt: 2.000 Höhenmeter am Stück, mitten im Winter, bei 22 Grad, auf inzwischen richtig gutem Asphalt, mit Meerwasser zum Auslaufen und einem Kaffee in einem Bergdorf, das aussieht, als wäre es in den Fels hineingewachsen. Nach zwanzig Jahren hat die Insel nichts von ihrem Reiz verloren.
Alle weiteren Infos, Routen, Tipps und Buchungsmöglichkeiten findet ihr auf grancanariatribikerun.com *)
*) Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Gran Canaria Tri, Bike & Run, einer offiziellen Marke des Gran Canaria Tourist Board.
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