Fotoreportage Salzkammergut Gravel.one by Scott
05.08.26 07:47 22026-08-05T07:47:00+02:00Text: NoMan (vertaald door AI)Foto's: martinbihounek.com, Marc Schwarz (3), Kurt Reiter (1), Erwin Haiden (1), Als de lichamen pezig, de sturen gebogen en de eerste dames helemaal bovenaan de uitslagenlijsten te vinden zijn, dan is het gravelmarathon in het Salzkammergut. Ter gelegenheid van het tienjarig jubileum van het evenement plakten we ons aan de banden van staatskampioene (en Gravel.One-winnares) Jana Gigele.05.08.26 07:47 422026-08-05T07:47:00+02:00Fotoreportage Salzkammergut Gravel.one by Scott
05.08.26 07:47 422026-08-05T07:47:00+02:00 NoMan (vertaald door AI) martinbihounek.com, Marc Schwarz (3), Kurt Reiter (1), Erwin Haiden (1), Als de lichamen pezig, de sturen gebogen en de eerste dames helemaal bovenaan de uitslagenlijsten te vinden zijn, dan is het gravelmarathon in het Salzkammergut. Ter gelegenheid van het tienjarig jubileum van het evenement plakten we ons aan de banden van staatskampioene (en Gravel.One-winnares) Jana Gigele.05.08.26 07:47 422026-08-05T07:47:00+02:00Sie erreichte Bad Goisern so früh und schnell, dass die Event-Moderatoren ihren Zieleinlauf glatt übersahen: Solo, anders als die Herren-Trios vor und nach ihr ohne Sprint-Gedöns, husch und durch. Als Gesamt-Siebte wurde Jana Gigele, Weltcup-Racerin aus Fließ in Tirol, beim Gravel-Marathon im Rahmen der Salzkammergut Trophy ihren Staatsmeisterinnen-Streifen mehr als nur gerecht.
Mit einem glatten Start-Ziel-Sieg konnte sich die Scott-Athletin auf der 93 Kilometer langen Gravel.One-Distanz in 3:57:07 Stunden durchsetzen und hatte im Ziel mehr als zehn Minuten Vorsprung auf die Oberösterreicherin Paula Schmidl vom Edelsten Racing Team, ihres Zeichens ehemalige Spitzen-Fechterin und Gravel-Vizemeisterin des Vorjahres.
Lokalmatadorin Silke Mair vom Team Salzkammergut Biker musste sich mit ihrer hohen Startnummer zuerst durch das Feld nach vorne kämpfen, überholte am langen Anstieg von Hallstatt nach Gosau jedoch noch die Ungarin Adrienn Punk und die Steierin Eva Rechberger und komplettierte schließlich das Podest.
Die ebenfalls favorisierte Theresa Rindler-Bachl, im Vorjahr Siegerin auf der Trophy-Extremdistanz und heuer u.a. bereits mehrfach am Mountain- und Gravelbike in Afrika erfolgreich, gab hingegen nach einer knappen Stunde w.o.
Ik had goede benen en ben gewoon mijn eigen tempo gereden
Of het nu Gravel.One of de MTB-extreme afstand is: de koplopers vatten hun zegetochten haast met dezelfde woorden samenBij de heren won de Salzburger Dominik Hödlmoser (Hrinkow Advarics) in 3:23:13 uur. De regerend cyclocross-staatskampioen benutte een vernauwing aan de oostoever van de Hallstätter See voor een aanval en zette zich enigszins af van het veld. In Obertraun bedroeg zijn voorsprong nog geen minuut, tot aan de Gosausee kon hij die uitbouwen tot ruim zeven minuten. Bij de tweede beklimming naar de Schäferalm had de wielerprof al elf minuten voorsprong en daarmee zijn zege in kannen en kruiken.
Ook Max Riese (gravgrav.cc) reed een sterke race. Hij deed op de eerste kilometers veel kopwerk en ging samen met de Slowaak Adam Durica, de Duitsers Dennis Vogt en Moritz Rosenegger, en de Sloveen Adam Jordan de beklimming naar de Roßalm in. Alleen Durica kon zijn tempo min of meer volgen. Bij de Gosausee hadden de twee respectievelijk zo'n zeven en twaalf minuten achterstand op Hödlmoser en gaven ze hun positie tot aan de finish niet meer af.
Nieuwe startplaats voor het 10-jarig jubileum
Bad Ischl im Salzkammergut, 18. Juli 2026, 11 Uhr am Vormittag. Schon seit Stunden hält Österreichs größter und Europas vielleicht legendärster MTB-Marathon die Region in Atem: Eröffnung der Expo-Area mit Testbikes, Gewinnspielen, Fahrtechnik-Treffs; Trial-Workshops, Vorträge, Fahrerpräsentation; Pre-Race-Party, Start der 200 km langen Extremdistanz im Morgengrauen, ab neun dann die schier endlosen Reihen der Teilnehmenden von B, C, E und F.
Doch hier und jetzt gehört die Bühne ausschließlich den Gravelbikern.
Die Kaiserstadt hat sich fein herausgeputzt für die Schotterpisten-Flitzer, die ausgehend vom traditionsreichen Kurort auf ihre wahlweise 93 oder 55 Kilometer lange Herausforderung gehen: die Sonne angeknipst, den blauen Himmel aufgezogen, die altehrwürdige Trinkhalle geöffnet.
Durch schlanke korinthische Säulen und güldenes Stuckwerk schreiten hier die Letzten, die noch eine Startnummer brauchen. Im gleich nebenan befindlichen Schanigarten des Cafes haben es sich derweilen Fans und Familienmitglieder bequem gemacht, um das bunte, cleatklappernde Treiben aus nächster und kulinarisch lohnender Nähe zu beobachten.
In de keizerstad behoort het podium uitsluitend toe aan de gravelbikers
Bad Ischl was dit jaar het exclusieve startpunt voor de verlengde Gravel.One- en de gloednieuwe Gravel.Two-afstand.Was sie zwischen den orangen Absperrgittern auf dem gepflasterten Platz vor der ehemaligen Badeanstalt sehen, ist eine denkbar bunte Mischung aus arrivierten Profis, aufstrebenden Jungstars, gespannten Einsteigerinnen, erfahrenen Routiniers. Da stehen Legenden früherer Tage neben tonangebenden Amateurinnen von heute, Gravel-Community-Manager neben ganz normalen Hobbybikern, alt neben jung und freaky neben dezent.
Die meisten Trikotärmel haben moderne Ellbogenlänge, hautenge Stoffe umhüllen in angesagter Luftigkeit auffallend durchtrainierte Körper, viele Hosenbeine sind seitlich ausgebeult: Was am Rücken keinen Platz mehr hat, kommt bei echten Gravelracern schließlich in das Oberschenkelfach.
Bereits dieser Blick über das Starterfeld macht klar, was mithilfe der Zahlen auch amtlich wird: Der Gravel-Marathon hat sich als wesentliches Zusatzangebot der Salzkammergut Trophy etabliert. 300 Teilnehmende, also rund zehn Prozent aller Aktiven am Trophy-Samstag, sind mit Dropbars und schmalen Reifen in ihr Rennen gegangen.
Das war nicht immer so. Als die Trophy-Organisatoren 2017 als einer der ersten Anbieter in Europa einen Gravel-Marathon ausrichteten, rechtfertigte der Zulauf noch nicht einmal eine eigene Ergebnisliste. „Im zweiten Jahr haben wir den Event dann in Cyclocross-Marathon umgetauft, weil noch niemand verstanden hatte, was zum Teufel denn Gravel sein soll“, erinnert sich Mastermind Martin Huber azum zehnten Jubiläum schmunzelnd zurück.
In het tweede jaar hebben we het evenement omgedoopt tot Cyclocross-Marathon, omdat nog niemand begreep wat gravel in godsnaam moest voorstellen
Salzkammergut Trophy-mastermind Martin Huber denkt bij het 10-jarig jubileum glimlachend terug aan de beginjaren van de gravel-marathonJana Gigele – hooggedecoreerde zij-instromer
Ganz rechts in der ersten Reihe hat Jana Gigele Aufstellung genommen. Die rot-weiß-roten Streifen auf ihrer Brust markieren sie als das, was sie ist: amtierende Gravel-Staatsmeisterin. Der Scott-Schriftzug darüber lässt erahnen, dass da noch mehr ist.
Fürs Protokoll: Die bald 29-Jährige hat heuer schon ein Weltcup-Podest beim Heimrennen am Wörthersee erreicht und wurde 5. beim UCI World Series Bewerb in Schottland, konnte auch beim renommierten Ranxo Gravel im Szene-Mekka Katalonien Platz fünf einstreifen und war im Vorjahr für Österreich bei der Gravel EM und WM – wiewohl sie erst 2024 mit dem Gravelbiken begonnen hat und überhaupt erst seit etwa vier Jahren ernsthafter Radsport betreibt.
Die Freude auf das, was kommen wird, ist der Tirolerin förmlich ins Gesicht geschrieben. Neue Gegend, neue Leute, neues Rennen, neues Terrain – es gibt hier und heute vieles, das sie mit Spaß an der Sache erkunden will.
Der Ruf der Salzkammergut Trophy als Bucket-List-Event mit legendärer Stimmung in grandioser Landschaft ist schon vor einer ganzen Weile bis zu der ehemaligen Profi-Skifahrerin durchgedrungen. In der MTB-Szene so gut wie gar nicht verhaftet und vorrangig international unterwegs, dünkt sie der kommende Renneinsatz „wie ein cooler Urlaub“, den sie in vollen Zügen genießen will.
Technisch, episch, steil
Auf drei, zwo, eins startet Jana gemeinsam mit 168 weiteren Gravel-Afficionados in das Abenteuer Gravel.One. Ihr Tagwerk umfasst 93,3 Kilometer und 2.141 Höhenmeter, letztere im Grunde verteilt auf lediglich zwei Anstiege.
Das ist im Vergleich zu internationalen Gravel-Bewerben ungewöhnlich, und selbst für alpenrepublikanische Verhältnisse einigermaßen knackig. Wohl wurde die Langdistanz heuer mit der Verlegung des Startortes von Obertraun nach Bad Ischl numerisch geglättet: Den beiden berüchtigten Kletterprüfungen auf die Roßalm und die Schäferalm gehen nun 26 vorrangig flache, schnelle Kilometer entlang der Traun und des Hallstättersees voraus. Dies änderte jedoch nichts an der recht steilen und auch technisch anspruchsvollen Charakteristik des anschließenden Streckenteils.
„In der letzten Abfahrt sind so grobe Steine. Da ist eine Panne vorprogrammiert“, sehnte sich etwa Haudegen Thomas Widhalm noch am Vortag nach breiteren als den 40er-Reifen, die er aufgezogen hatte. Jana Gigele hingegen mag es, wenn’s technisch wird und hat, obwohl sie sich eher als „punchy, Richtung Sprint“ einordnet, auch nichts gegen die langen Anstiege. Normalerweise hinsichtlich Setup durchaus grüblerisch und wohlüberlegt am Start, fährt sie nun einfach mit dem, was sie hat – weil es passt: ein UCI-konformes Scott Addict Gravel RC mit 42/10-46er Übersetzung und 45er-Gummis auf 30 mm breiten Fulcrum Sharq GR Laufrädern.
„Wenn ich nach dem ersten Hügel noch vorne dabei bin, könnte es gut werden. Danach ist’s schließlich erst mal flacher“, hatte sich die Doppelstaatsmeisterin – auch auf Skiern holte die Absolventin des Skigymansiums Stams dereinst schon mal einen ÖM-Titel – vorab überlegt. Und so kam es dann auch. Und besser.
Denn wer zwar noch nicht viele, aber von Anfang an im (internationalen) Rennbetrieb verbrachte Jahre auf Straßen- und Gravelbike in den Beinen hat, weiß sich im engen Feld und nervösen Anfangsgerangel zu behaupten, kommt entsprechend leichtfüßig über die ersten Höhenmeter zur Ruine Wildenstein und kräfteschonend durch die Flachpassage am Ostuferweg. Zwar bedingten die Engstellen dieser Seepromenade de luxe, dass Paula Schmidl staubedingt wieder aufschließen konnte und die beiden somit gemeinsam in den Anstieg zur Roßalm starteten. Bereits im mindestens so steilen wie wildromantischen Echerntal machte sich jedoch der erhoffte Flow breit und Jana zog beständig wie ein Uhrwerk davon.
„Ab da bin ich einfach mein Tempo gefahren“, formuliert es die spätere Siegerin schlicht. Und hat mit diesem Zug nicht nur die Damen-Konkurrenz dominiert, sondern – ähnlich wie Marlies Feichtenhofer auf der Gravel.Two (8. overall) und Lisa Kronberger auf der Gravel.Three (3. gesamt) – auch die meisten der angetretenen Männer hinter sich gelassen.
Wielrenster met een boodschap: jouw tempo, jouw weg
Wer zwischenzeitlich Janas Instagram-Account gecheckt hat und nun denkt: "Kein Wunder, bei dem privilegierten Profileben!". Mitnichten.
Die ausgebildete Personal Trainerin und studierte Gesundheitsmanagerin arbeitet Vollzeit als Account Managerin bei Lease a Bike. Wohl spielt sich ihr Berufsleben fast ausschließlich remote ab und ist entsprechend flexibel gestaltbar. "Aber meine 40 Stunden muss ich trotzdem machen", rückt sie das online vermittelte Bild der um die Welt reisenden Berufsradfahrerin gerade.
Ziel ist freilich eine Profikarriere, und die Zeichen dafür stehen gut: konstante Ergebnisse, sichtbare Steigerung, gekonntes Social Media Management.
Ihren 24.000 Followern inspirierenden Content zu bieten, sei trotzdem nicht bloß wirtschaftliches Muss, sondern auch persönliche Leidenschaft: "Your pace, your journey. Mach es, wie du es für gut und richtig hältst und lass dich dabei von niemandem unter Druck setzen. Das ist es, was ich vor allem auch Frauen vermitteln möchte", sprudelt es, kaum auf ihren Internet-Auftritt angesprochen, aus der einst von niemand Geringerem als MTB-Marathon-Weltmeister Alban Lakata zum Radfahren motivierten Quereinsteigerin heraus.
Ik heb heel vaak rondgekeken. Deze streek is zo prachtig!
Jana Gigele is voortaan Salzkammergut-fan en komt zeker terug. Of dat ook voor de Trophy geldt, zullen de wedstrijdverplichtingen van volgend jaar uitwijzen.Ihre Agenda: Empowerment, Leidenschaft vermitteln, zu nachhaltiger, langfristiger Sportausübung animieren. Dementsprechend lautet auch Janas persönlicher Online-Rückblick auf die Salzkammergut Trophy: „Couldn’t have done it without my amazing people and partners. Stoked to have had the legs to lead from start to finish and take the win on such a demanding course, packed with brutal climbs and crazy weather conditions. Moments like these make all the hard work worth it.“
Denn natürlich hat das Salzkammergut 2026 erneut nicht nur topografisch, sondern auch meteorologisch seine Zähne gezeigt: Heftige Regengüsse setzten am frühen Nachmittag die malerisch-imposante Szenerie rund um Gosau- und Hallstättersee kurzfristig unter Wasser und gestalteten das Fortkommen entsprechend abenteuerlich.
Aber „Einmal Hölle und zurück“ wäre nicht, was es ist, wenn nicht das Publikum unterwegs über alle Unwägbarkeiten hinweghelfen und die Stimmung im Ziel sämtliche Anstrengungen vergessen machen würde – sogar dann, wenn man, wiewohl Siegerin, übersehen wird …
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